Schablonen

Als Zeichenhilfe für Skizzen und lose Masken während des brushen verwende ich die üblichen Lineale, Geodreiecke und Kurvenlineale, die es in jedem Schreibwarenhandel gibt. Ellipsen und kleinere Kreise gibt es auch als "Standardgraph" im Fachhandel. Diese Schablonen sind in etwas dickerer Acetatfolie vorgestanzt und erlauben aufgrund der Folienstärke noch sehr scharfe Konturen. Sie sind, soweit mir bekannt, im DIN A-4 Format und somit gut zu handhaben.

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Schneidewerkzeuge

Ich benutze  ein Wald und Wiesen   Skalpell  mit  relativ kleinen Wechselklingen, die starr montiert werden, sowie einen handelsüblichen  Kreisschneider mit max. 15 cm Durchmesser.

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sonstiges Airbrush-Zubehör

Der Zeichentisch oder eine Staffelei ist unvermeidlich. Da ich aus Platzgründen im Keller brushe, bot es sich an, die Werkbank umzubauen. Es handelt sich hierbei um einen Eigenbau, bestehend aus zwei alten Kommoden, etwa 60 cm auseinandergerückt, abgedeckt mit zwei Platten, die ursprünglich Bestandteil einer Schrankwand waren. Insgesamt also kein Möbel, das zu flüchten versucht, wenn man sich mit einer Säge nähert. Den Mittelteil der oberen Platte habe ich auf einen Meter Breite ausgesägt und mittels Scharnieren mit der unteren verbunden, um sie in verschiedenen Winkeln neigen zu können. Dieser klappbare Teil ist mit 0,8 mm Blech abgedeckt. Das Papier und lose Masken werden mit Magneten an ihrem Platz gehalten.

Licht:  Mein  Problem  ist  Licht.  Wer  gute  Lampen  kennt  oder  hat, soll sich bitte melden  und mir  aus dem  Dunkel helfen.

Airbrushhalter:  Die  Halter  sind  aus  dem  gleichen  Material  gefertigt  wie  die   auf dieser  Seite  vorgestellten  Blechmotorräder. Die eigentliche Halterung  ist  aus 4 mm Rundstählen  gebogen  und  rechtwinklig  mit  einem  weiteren  Stahl  verschweißt, an dessen  unterem  Ende  sich  ein  Ring  zur  Führung  des  Schlauches  befindet. Diese Halterung  ist an den Rand des Tisches geschraubt. Ein zweiter, ähnlicher Bauart aber mit  einem  schweren  Fuß,  dient  als  transportable  Halterung.  Die  Aufnahmen der Pistolen sind zum Schutz mit Aquariumsschlauch überzogen.

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Zeichenpapier und –Karton (Malgründe)

Brushen lässt sich auf fast jedem Untergrund. Ob auf Papier, Karton, Metall, Kunststoff, Holz oder Glas. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften, die berücksichtigt werden  müssen. Generell muss man saugfähige und nicht saugfähige Malgründe unterscheiden. Papier, Karton und Holz sind in unterschiedlichem Maße saugfähig, Metalle und Kunststoffe nehmen keine Feuchtigkeit auf und sind entsprechend diffiziler in der Bearbeitung. Die Haftung der Farben ist auf diesen Materialien wesentlich schlechter als auf Zeichenkarton oder Papier. Metalle und Kunststoffe sollten vor dem Farbauftrag leicht angeraut ( Schleifpapier feinster Körnung) werden. Die Haftfähigkeit des Farbauftrages lässt sich mittels einer auf die Art der Farben  ( meist Acryl ) abgestimmten Grundierung verbessern. Der Farbauftrag selber sollte sehr behutsam vonstatten gehen, da die fehlende Saugfähigkeit des Untergrundes Fehler nicht zu verzeihen pflegt. Insbesondere ist Vorsicht bei verdünnten Farben geboten, da das Bindemittel mit verdünnt wird. Tropfenweiser Zusatz von Malmittel kann dies ausgleichen. Das fertige Bild wird durch einige Schichten 2-Komponenten Klarlack optimal geschützt. Bei Kunststoff muss zunächst die Verträglichkeit des Materiales mit den im Klarlack enthaltenen Lösungsmitteln überprüft werden. Im schlimmsten Fall kann der Untergrund durch den Klarlack angegriffen werden, was den sicheren Tod des Bild zur Folge hat. Für Metall gilt das gleiche, wenn man auf bereits vorhandene Lackschichten brusht, deren Zusammensetzung man nicht kennt. Bei Unverträglichkeit migrieren die Farben. Das passiert leider wirklich wie ich feststellen musste. Spezielles Airbrushpapier ist relativ gut zu bearbeiten, wenn man sich an die Regeln hält. Möglichst wenig, am besten gar nicht mit den Fingern berühren, denn Flecken die man auf dem noch weißen Papier nicht einmal sieht, grenzen sich nach dem Farbauftrag auf ärgerliche Weise deutlich von ihrer Umgebung ab. Auf meinen ersten Bildern lässt sich dies leider noch sehr gut nachvollziehen. Aquarellpapier ist seiner gröberen Oberfläche wegen nicht so gut zur Arbeit mit Maskierfolie geeignet, sie haftet schlecht und die Farbe kann leicht unter die Schnittränder gezogen werden. Hier kann man mit Flüssigmaske oder losen Masken brushen.

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